Aufgepasst – Pink Panther! Ach nein, es ist ein Mansory...

von Marie Weimershaus | 27. September 2009 | Kategorie: IAA Frankfurt  |  1 Kommentar

Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren? Diese Frage stellte sich schon Vincent van Gogh im 19.Jahrhundert. Früher wie heute ist Mut eine der wichtigsten Tugenden. Das gilt auch für die Autobauer von heute, oder sagen wir besser: Autoveredeler. Denn was Mansory auf der IAA präsentiert, fordert wahrlich Mut: Es ist ein pinker Bentley. „Pfui Teufel!“ sagen die einen. „Wow, was für ein Auto!“ die anderen.

Ob Geschmacklosigkeit oder kreative Erfindung, an dem pinken Bentley läuft kein Besucher einfach so vorbei. Er ist und bleibt das Schmuckstück der diesjährigen IAA, beinhaltet er doch alles, was Mann und Frau sich bei einem Auto träumen lassen. Sage und schreibe 610 PS hat der Pink Panther unter der Haube, eine Karbonhecklippe, Hightech-Felgen und Hochleistungsreifen. Außerdem ist er zu einer Höchstgeschwindigkeit von 326 km/h fähig.

Aufgepasst – Pink Panther! Ach nein, es ist ein Mansory... Auch beim Innendesign haben die Edeltuner aus dem bayerischen Brand keine Kosten, Mühen und Mut gescheut. Das von Hand gearbeitete Naturleder glänzt in lila und pink, das Sportlenkrad wurde farblich passend ersetzt, ebenso wie die Pedalerie, die jetzt aus Aluminium besteht, und zum Schluss fügten die Designer noch Echtkarbon-Applikationen hinzu. Et voilà, fertig ist er: der knallpinke, 269.000 Euro teure Bentley Continental GT Speed à la Mansory.

Nur drei von den pinken Bentleys will der Erfinder des Luxusveredlers, Kourosh Mansory, für auserwählte Kunden tunen. Stellt sich nur die Frage: Wer kauft einen schweineteuren, pink-lila Bentley für 269.000 Euro? Da der Wagen nicht gerade viel Testosteron ausstrahlt, tippen wir auf folgende drei Abnehmerinnen: Paris Hilton, Britney Spears, Barbie.