IFA
Brand Overview
Die IFA geht in die Geschichte als Zusammenschluss des Fahrzeugbaus in der ehemaligen DDR ein. Als Industrieverband Fahrzeugbau sollte die Dachmarke den Einfluss der Landesregierungen auf die Produktion, Entwicklung, Materialsicherung und den Absatz der ostdeutschen Marken sichern. So wurde allen Kombinaten - den Herstellern von Pkw, Lkw, Bussen über Motor- und Fahrrädern bis hin zu Motoren, Traktoren und Anhängern - das Kürzel „IFA" vorangestellt. Zweck des Zusammenschlusses war zusätzlich, der Fahrzeugwirtschaft im Regierungsauftrag vor allem international ein einheitliches Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert zu verleihen.
Die IFA - die „Mutter" aller DDR-Marken
So gehörten beispielsweise Zweiräder wie die MZ, Simson und Schwalbe der IFA an. Auch Transporter wie der Barkas oder Traktoren wie der RS/01 „Pionier" oder der ZT 300 unterstanden dem Industrieverband Fahrzeugbau. Zudem agierten die beliebten Automarken Trabant und Wartburg unter dem Kürzel des Dachverbandes IFA.
Ob Trabant oder die gute alte Simson - alle waren Teil der IFA
Der IFA unterstanden somit alle in der DDR produzierenden Fahrzeugkombinate. Einrichtungen wie das VEB IFA Kombinat für Nutzfahrzeuge in Ludwigsfelde, das VEB IFA Kombinat für Pkws im ehemaligen Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz) und das VEB IFA Kombinat für Zweiradfahrzeuge zieren die Liste des Dachverbandes ebenso wie das VEB IFA Kombinat Fortschritt für Landmaschinen. Die IFA ist damit ein Teil der DDR-Geschichte, der vielen Ostdeutschen zu ihrem fahrbaren Untersatz verholfen hat.







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